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„Ich brauche mehr Erfahrung, um helfen zu dürfen“ – Warum du dich mit diesem Bullshit selbst sabotierst

Wie oft hast du schon diesen Satz gedacht?

„Ich brauche noch mehr Erfahrung…

noch eine Ausbildung…

noch ein Zertifikat…

noch ein paar Jahre…

bevor ich weiß, wovon ich spreche und wirklich helfen kann.“


Und wie oft hast du deswegen NICHT losgelegt, NICHT geteilt, NICHT geholfen, NICHT geschrieben?


Weißt du, was dieser Satz wirklich ist?

Eine Ausrede.

Eine bequeme Ausrede, um nicht sichtbar zu werden.

Um nicht bewertet zu werden.

Um nicht abgelehnt zu werden.

Ich weiß, das tut weh.


Aber lies weiter – denn ich verspreche dir: Danach wirst du diese Ausrede nie wieder unbewusst benutzen.

 

hike in the mountain

Warum denkst du, du brauchst mehr Erfahrung?


Weil du Angst hast.

Angst, dass jemand merkt, dass du nicht alles weißt.

Angst, dass du kritisiert wirst.

Angst, dass du Fehler machst.

Angst, dass jemand sagt: „Wer bist du, um das zu lehren?“


Doch hier kommt der Dealbreaker:

Du wirst NIEMALS an dem Punkt sein, an dem du alles weißt.


Nicht heute, nicht morgen, nicht in zehn Jahren. Denn Wachstum endet nicht. Meine Oma sagt immer: du wirst als, wie eine Kuh und lernst immer noch dazu.

 


Was steckt wirklich hinter diesem Gedanken?


Psychologisch gesehen ist das der gute alte Imposter-Syndrom-Freund.

Besonders Frauen und hochsensible Menschen neigen extrem dazu, ihre Kompetenz zu unterschätzen. Sie glauben, sie müssten „perfekt“ sein, bevor sie einen Schritt wagen.

Aber weißt du was?

Das Problem ist nicht, dass du nicht genug weißt.

Das Problem ist, dass du denkst, du müsstest alles wissen, um einen Wert zu haben.

 

„Aber was, wenn ich nicht gut genug helfe?“ Du kannst niemanden retten. Jeder Mensch heilt sich selbst – du bist nur der Impulsgeber. The teacher appears when the student is ready.

„Aber was, wenn jemand mehr weiß als ich?“ Girl, es wird IMMER jemanden geben, der mehr weiß als du. Und? Deswegen bist du doch keine Lügnerin. Du hilfst Menschen, die noch nicht da sind, wo du bist. Du musst ihnen also nur einen Schritt voraussein.

„Aber ich hab doch selbst noch Themen, wie soll ich dann coachen?“Weißt du, wer am besten Menschen begleitet? Diejenigen, die selbst noch lernen. Weil sie Empathie haben. Kein Coach, keine Mentorin dieser Welt ist „fertig“.

 


Was passiert, wenn du weiterhin wartest?


Du bleibst unglücklich. Du sabotierst deine Träume. Du hältst deine Weisheit zurück – und nimmst Menschen die Chance, durch DICH zu wachsen.

Und sorry, aber das ist verdammt egoistisch. Die Welt braucht Frauen wie dich, die vorangehen – roh, unperfekt, menschlich, nahbar.

 

Was kannst du stattdessen tun?


1. Akzeptiere deine Angst

Du wirst IMMER Angst haben. Auch beim 100. Mal. Auch nach 10 Jahren Berufserfahrung. Angst ist kein Stoppschild – sie ist ein Zeichen, dass dir etwas wichtig ist.

 

2. Erinnere dich an deine Reise

Du hast Erfahrungen, Erkenntnisse und Perspektiven, die anderen fehlen. Das, was für dich „normal“ ist, kann für jemand anderen life-changing sein.

 

3. Radikale Ehrlichkeit mit dir selbst

Frag dich:

„Warum WILL ich noch nicht losgehen?“ „Was wäre das Schlimmste, das passieren könnte?“ „Was wäre das Beste, das passieren könnte?“

Die meisten Ängste lösen sich, wenn du sie ans Licht holst.

 

4. Ändere deine Story

Statt: „Ich brauche mehr Erfahrung.“

Sag dir: „Ich darf helfen, während ich wachse.“ „Ich muss nicht perfekt sein, um wertvoll zu sein.“ „Meine Reise inspiriert andere.“

 

5. Dein mutiger Mini-Schritt

Step 1: Schreibe heute einen Post oder eine Story, in der du eine Sache teilst, die du selbst gelernt hast. Step 2: Mach es ohne Disclaimer wie „Ich bin kein Profi…“ oder „Ich weiß nicht, ob das jemandem hilft…“. Step 3: Atme. Fühle die Angst. Drück auf Post.

Denn genau so fängt alles an: Mit einer mutigen Entscheidung, heute rauszugehen, auch wenn du zitterst.

 

Die Wahrheit ist: Mut entsteht nicht durch absolute Sicherheit.Mut entsteht DURCH die Angst.

Du wirst nicht mutig, weil du alles weißt. Du wirst mutig, weil du gehst, obwohl du nicht alles weißt.

Hör auf, auf den Tag zu warten, an dem du „bereit“ bist. Er kommt nicht.

Du wirst nie perfekt sein. Du wirst immer wachsen. Und genau das macht dich zur besten Mentorin, die deine Klientinnen sich wünschen können.


Also geh los!


 

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